Die Angst vor Google

Bei der FAZ gibt es zurzeit einen sehr interessanten Briefwechsel. Es fing damit an, dass Rober Maier, ein deutscher Internetunternehmer, Die Angst vor Google beschreibt. Daraufhin folgte eine Antwort von Eric Schmidt, dem Chef von Google. Zu guter letzt gab es letzte Woche einen weiteren Offenen Brief von Mathias Döpfner, dem Chef des Axel Springer Verlags. Ich bin zwar persönlich auch kein großer Freund vom Axel Springer Verlag, aber der Döpfner ist nicht dumm. Es gibt da auch ein sehr interessantes Gespräch mit ihm bei Alternativlos.
Bei den Artikeln geht es weniger um Datenschutz, das häufigste Thema bei solchen Artikeln. Vielmehr geht es darum, wie Google sein Monopol in der Suche ausbaut, z.B. dadurch, dass sie ein Soziales Netzwerk anbieten oder ein Betriebssystem für Smartphones. Ein wenig komisch wirkt, dass auch das Unternehmen von Maier zu Axel Springer gehört. Deshalb wirkt es ein wenig wie Streit zwischen Axel Springer und Google. Aber die Argumente, die die beiden vorbringen betreffen nicht nur Axel Springer, deshalb ein sehr lesenswerter Text, gerade für Nutzer der Dienste von Google.

Wenn ihr lieber andere Suchmaschinen ausprobieren wollt, schaut mal DuckDuckGo oder Ixquick an.

Wir haben die Atombombe erfunden und keiner merkt es

Gestern Abend lief bei der ARD in der Sendung „Titel Thesen Temperamente“ ein schöner Film über Künstliche Intelligenz und vor allem die damit mögliche Auswertung von großen Datenmengen.

Für alle, die sich näher mit dem Thema befassen wollen, empfehlen wir die Artikelserie How to Analyze everyone. Hier wird erklärt, wie große Firmen und Geheimdienste Daten auswerten und somit unser Verhalten analysieren und in die Zukunft schauen können:

Best of Chaos Communication Congress / 30C3 Recordings

Vom 27. bis 30. Dezember 2013 fand der 30. Chaos Communication Congress statt (wir berichteten). Viele der Vorträge wurden aufgezeichnet und mittlerweile im Internet zur Verfügung gestellt, die meisten davon sogar mit zwei Audiospuren (Deutsch und Englisch), denn die Dolmetsch-Engel waren dieses Mal besonders fleißig. Hier kommen nun einige Empfehlungen zum Ansehen und Anhören:

Eine ausführlichere Beschreibung des jeweiligen Vortrags findet man unter dem Link hinter „About“.

Sollte die „falsche“ Sprache abgespielt werden, empfiehlt es sich, die Videodatei herunterzuladen (Link hinter „Original File“) und ggf. in den Einstellungen des Videoplayers die Sprache umzuschalten.