Das Textsatzsystem LaTeX ist hervorragend geeignet, um wissenschaftliche Arbeiten und ähnliche Dokumente zu erstellen. Wo man sich mit herkömmlicher Textverarbeitungssoftware (wie LibreOffice Writer oder gar M$ Word) in den Wahnsinn frickelt – ordentliche Inhaltsverzeichnisse, verschachtelte Aufzählungen, Einbinden von Abbildungen und besonders das Einfügen von Formeln – liefert LaTeX elegante Ergebnisse. Außerdem ist in manchen Lehrveranstaltungen LaTeX für das Erstellen der dazugehörigen Hausarbeit obligatorisch; die Beschäftigung mit LaTeX lohnt sich also nicht nur wegen des optisch ansprechenden Outputs.

Bei LaTeX hat man eine reelle Chance, wenn etwas krumm und schief wird, das jeweilige Problem zu lokalisieren und gezielt zu beheben. Allerdings erfordert die Nutzung von LaTeX eine kleine Eingewöhnung, denn die Rohdatei sieht ziemlich anders aus als das fertige Dokument. Zum Glück handelt es sich bei LaTeX aber um freie Software, so dass die FLOSSI gern mit Rat und Tat zur Seite steht!

Auch bietet die Uni seit einer Weile endlich Einführungsveranstaltungen an, allerdings nur in einem Block pro Semester. Wir würden uns freuen, wenn ihr, falls ihr teilnehmt, uns berichtet, wie es war.

Installieren könnt ihr LaTeX beispielsweise auf debianbasierten Systemen mit „apt-get install texlive-full“. Für den Klickibunti-Komfort empfiehlt sich zusätzlich ein LaTeXEditor je nach persönlichem Geschmack. Unsere Tipps und Links zu Seiten zum Reinschmökern findet ihr in unserem Wiki.

Wenn man erst einmal mit LaTeX angefangen hat, lassen sich die meisten Fragen durch eine Suche im Web klären. In der Regel reicht es, in eine Suchmaschine (z. B. Ixquick) „latex hilfe $problem“ oder „latex help $problem“ einzugeben und schon stellt sich heraus, dass längst vorher Menschen die gleiche Frage hatten und die Antwort direkt dabei steht.

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