Ersatzteile

Da in der FLOSSI jede und jeder von uns Spaß am Nutzen von Computern hat, und darüber hinausgehend Modifizierungen an den eigenen Computern vornimmt, haben wir mit der Zeit ein großes Repertoire an Ersatzteilen gesammelt. Mit der Hardware soll aber möglichst noch mehr geschehen, als dass sie in irgendwelchen Boxen verstaubt! Wenn es jemanden gibt, der vor allem Spaß am Zusammenbauen eines alten Desktop-Computers hätte, für denjenigen hätten wir AGP-Grafikkarten, SDR SDRAM, PCI-Steckkarten für Netzwerk und Sound, Diskettenlaufwerke, antike Verbindungskabel und vieles mehr.

Das sind alles Bauteile, die in Computern um den Milleniumswechsel Standard waren, doch mittlerweile haben sich die Steckplätze auf den Platinen verändert und sind nicht mehr kompatibel zu älteren Bauweisen. Die Technik schreitet natürlich voran, doch gerade ein alter Desktop-Computer kann seinem Nutzer viel Spaß bereiten. Einerseits durch die Möglichkeit, seinen Computer selbst zu reparieren, andererseits durch die hohe Zuverlässigkeit der Maschine, die seit vielen Jahren ihren Dienst erledigt. Natürlich ist die Rechenleistung der Computer seit Beginn ihrer Existenz gestiegen (jedes moderne Telefon hat heutzutage mehr Rechenpower als die Computer von 1999). Die Frage ist nur, wofür die ganze Power benötigt wird. Ein moderner Computer kommt unter anderem durch drei Dinge an seine Leistungsgrenze: Zocken, Videoschnitt und das überfrachtete, von Schadsoftware verseuchte Betriebssystem des Marktführers. Jetzt fragen sich möglicherweise die Computernutzer, die keine Computerspiele besitzen und keine Videos schneiden: „Mein Computer hat also zu viel Rechenleistung, die gar nicht nötig ist?“ Genau so ist es. Wenn zu den Aufgaben eines Computers das Abrufen von Mails, Surfen im Intnernet, Schreiben von Texten, sowie das Abspielen von Tönen und bewegten Bildern gehört, dann kann auch ein 10 Jahre alter Computer diese Dienste verrichten, ohne zu ruckeln und zu zuckeln.

Stellt sich nur die Frage nach dem Betriebssystem… nun, wir wissen jedenfalls, dass Microsofts heutiges Windows nicht dazu beiträgt, ältere Hardware funktionstüchtig zu unterstützen. Eine passende Linux-Distribution ist die bessere Wahl zum Arbeiten, da sie die Ressourcen des Computers besser nutzt, und aktuelle Programme beinhaltet, mit denen die oben erwähnten Aufgaben (z.B. Mails, Internet, Texte, Multimedia) besser erledigt werden können. So muss man seinen alten Computer nicht gleich wegschmeißen, wenn sein überfrachtetes Windows ihn gekillt hat, sondern kann einen anderen Weg einschlagen, den Weg zu Linux.

Nochmal zurück zu den Bauteilen: Falls ihr betagtere Hardware sucht, schreibt uns eine Mail und besucht uns doch bei unseren FLOSSI-Treffen, die hier auf der Webseite angekündigt werden. Preise gibt es nicht: Linux ist kostenlos, also sind es unsere Steckkarten auch, sofern du etwas Sinnvolles damit anstellen kannst.