Linux verbraucht weniger Strom

Wir von der FLOSSI haben letztens mit einem Strommessgerät einige Verbrauchswerte von Computern erhoben und haben festgestellt, dass sich der Verbrauch je nach installiertem Betriebssystem unterscheidet. Dabei ergab sich, dass der Computer weniger Strom verbraucht, wenn Linux darauf installiert ist.

Die Hardware des Computers blieb dabei unverändert. Die Entdeckung wurde an einem Biostar-M6VBE-Mainboard gemacht, auf dem ein zuverlässiger Pentium-3-Prozessor mit 600 MHz läuft. Der Computer verbraucht nach dem kompletten Hochfahren des Betriebssystems 44W (Watt), sofern Windows installiert ist. Unter Linux waren es nach demselben Vorgang nur 34W! Das liegt vor allem daran, dass das Windows mittlerweile stark in seiner Größe aufgebläht wurde und haufenweise Dienste im Hintergrund laufen, die dem Computer mehr Power abverlangen. Der Stromverbrauch steigt dadurch, dass der Prozessor „ins Schwitzen kommt“. Linux bietet einem die Möglichkeit, sich eine leichte Linux-Version zu installieren, die dann sogar noch besser mit den Aufgaben des heutigen Internets klarkommt, ohne unnötige Dienste im Hintergrund laufen zu lassen. Wer weiß schon, was die unnötigen Dienste unter Windows so alles machen?

Dieser Text wurde an dem oben erwähnten Pentium-3-Computer online gestellt, dessen Baujahr 1999 datiert. Die verwendete Linux-Distribution ist Salix OS, mit dem selbst eine alte Maschine alle Aufgaben des modernen Internets erledigen kann. 16 Jahre sind eine Menge Holz… aber jeder muss für sich selbst entscheiden, ob es sich lohnt, sparsam mit der Ressource „Computer“ umzugehen.