Freie Hotspots sind nicht gleich freies Netz

Eigentlich könnte alles so schön sein in Berlin. Die Stadt hat ein Unternehmen gefunden, das Hotspots, also freies W-Lan in der Stadt einrichten will. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: die Investitionen müssen sich natürlich durch Werbung wieder re-finanzieren.Zusätzlich zur Werbung auf so ziemlich jeder Internetseite also auch noch Werbung für den Anbieter des W-Lans. Na dann vielleicht doch lieber gedrosselt surfen, weil die Flatrate am Handy mal wieder aufgebraucht ist…

Eine einfache Lösung wäre natürlich gewesen, den Berlinern Freifunkern 170.000€ in die Hand zu drücken und Zugang zu öffentlichen Gebäuden zu geben. Aber in Neuland ist sowas ja leider nicht möglich. Ehrenamtliches Engagement wird llieber eingedämmt und es werden so viele Regelungen erlassen, dass es für Laien immer schwerer wird, abzuschätzen, ob das Betreiben legal ist oder nicht. Unsere Regierung ist offensichtlich der Meinung, dass Menschen das Internet nur für Hacken, illlegale Downloads und Kinderpornographie verwenden.

PS: es gibt Freifunk auch bei uns in Hildesheim