PGP

Nach den Anschlägen in Paris passiert, was immer passiert: es wird nach schärferen Gesetzen gerufen und natürlich werden die Täter im Internet gesucht. Dieses Mal wurde ein neuer Feind ausgemacht: Menschen, die ihre Kommunikation verschlüsseln. Nachdem sich Cameron und Obama schon stark machen möchten gegen Verschlüsselung, ist nun auch Thomas de Maizière auf den Zug aufgesprungen. Wir von der Flossi finden, dass es möglich sein muss, privat und (relativ) abhörsicher zu kommunizieren, aus diesen Gründen beschäftigen wir uns mit Verschlüsselungstechnologien.

Beim letzten Treffen richteten wir auf verschiedenen Rechnern PGP ein. PGP steht für Pretty Good Privacy und stellt eine Möglichkeit dar, E-Mails zu verschlüsseln. Im folgenden findet ihr ein paar hilfreiche Links. Wenn ihr mehr darüber wissen möchtet oder Hilfe beim Einrichten benötigt, kommt einfach mal bei einem der nächsten Treffen vorbei.

Den theoretischen Unterbau für das Ganze lieferten die Cypherpunks schon in den 90ern. Und eigentlich hat sich daran auch in 20 Jahren nichts verändert:

We cannot expect governments, corporations, or other large, faceless organizations to grant us privacy out of their beneficence. It is to their advantage to speak of us, and we should expect that they will speak. To try to prevent their speech is to fight against the realities of information. Information does not just want to be free, it longs to be free. Information expands to fill the available storage space. Information is Rumor’s younger, stronger cousin; Information is fleeter of foot, has more eyes, knows more, and understands less than Rumor.

Links zu PGP:

 Nachtrag:

Es gibt bei Heise Online eines sehr lesenswerten Kommentar zu dem Thema von Frank Rieger, einem der Sprecher des CCC.