HowTo: Stundenplan exportieren auf den Rechner oder das Smartphone

In diesem Artikel zeige ich euch, wie ihr euren Stundenplan auf euer Smartphone oder euren Computer übertragen könnt.

  1. Meldet euch im LFS an.
  2. Klickt auf den Reiter Persönlicher Stundenplan.
  3. Klickt auf das Symbol ganz unten auf der Seite:
    Dieses Bild erklärt, wie ihre euren Stundenplan aus dem LSF exportieren könnt
  4. Speichert die Datei.
  5. Öffnet die Datei entweder mit einem Kalenderprogramm wie Thunderbird oder Outlook oder direkt auf eurem Smartphone

Voila, euer Stundenplan erscheint auf dem Smartphone. Allerdings kennt das System noch keine Feiertage und auch keine Veranstaltungen, die ausfallen. Aber für einen groben Überblick über die Veranstaltungen und vor allem für eine Übersicht, in welche Räume man muss, ist es ausreichend 😉

Die Angst vor Google

Bei der FAZ gibt es zurzeit einen sehr interessanten Briefwechsel. Es fing damit an, dass Rober Maier, ein deutscher Internetunternehmer, Die Angst vor Google beschreibt. Daraufhin folgte eine Antwort von Eric Schmidt, dem Chef von Google. Zu guter letzt gab es letzte Woche einen weiteren Offenen Brief von Mathias Döpfner, dem Chef des Axel Springer Verlags. Ich bin zwar persönlich auch kein großer Freund vom Axel Springer Verlag, aber der Döpfner ist nicht dumm. Es gibt da auch ein sehr interessantes Gespräch mit ihm bei Alternativlos.
Bei den Artikeln geht es weniger um Datenschutz, das häufigste Thema bei solchen Artikeln. Vielmehr geht es darum, wie Google sein Monopol in der Suche ausbaut, z.B. dadurch, dass sie ein Soziales Netzwerk anbieten oder ein Betriebssystem für Smartphones. Ein wenig komisch wirkt, dass auch das Unternehmen von Maier zu Axel Springer gehört. Deshalb wirkt es ein wenig wie Streit zwischen Axel Springer und Google. Aber die Argumente, die die beiden vorbringen betreffen nicht nur Axel Springer, deshalb ein sehr lesenswerter Text, gerade für Nutzer der Dienste von Google.

Wenn ihr lieber andere Suchmaschinen ausprobieren wollt, schaut mal DuckDuckGo oder Ixquick an.

Urteil zu Website-Nutzer-Stalking-Programm Piwik

Wenn Websitebetreiber das Analysetool Piwik (Eigenwerbung) einsetzen, müssen sie deutlich erkennbar darauf hinweisen und eine Opt-Out-Möglichkeit bieten. Das IT-Informationsportal Golem schreibt in einem lesenwerten Artikel:

[…]

Das Datenzentrum kam zu dem Schluss: „Die Wiedererkennbarkeit von Internetnutzern hängt zudem nicht unbedingt an der IP-Adresse, sondern kann mit überraschend großer Zuverlässigkeit auch über andere Werte vorgenommen werden.“

In seinem Urteil übernimmt das Gericht diese Auffassung. Aufgrund dieser Piwik-Funktion müsse der Webseitenbetreiber deutlich auf die Widerspruchsmöglichkeit der Analyse hinweisen, schreiben die Richter. Möglich sei ein Pop-up oder ein „deutlich hervorgehobener Hinweis mit einem Hyperlink auf der Startseite“. Es sei nicht ausreichend, wie im konkreten Fall, die Datenschutzbestimmungen auf der Kontaktseite zu platzieren. Laut Datenschutzzentrum Schleswig-Holstein wird der Widerspruch bei Piwik „in Form eines Opt-out-Cookies abgelegt, so dass beispielsweise nach einem Löschen aller Cookies das Opt-out erneut erklärt werden muss.“

[…]

Hinweise des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein

Die FLOSSI wird nie ihre Besucher oder Mitglieder derart ausspionieren.

Accounts löschen

Kennt ihr das Problem auch? Man meldet sich bei irgendwelchen Diensten an, um sie mal auszuprobieren. Irgendwann merkt man dann, dass der Dienst doch nicht so toll ist wie gedacht, und will den Account löschen. Da dies bei manchen Seiten nicht so einfach ist, stellt die Seite Accountkiller.com Anweisungen zusammen, wie ihr bei diversen Seiten eure Accounts löschen könnt. Sehr praktisch, wenn man sich nicht durch ewige Hilfen klicken will.

Support für Windows XP läuft aus – Was tun?

Seit ein paar Tagen ist ist es soweit. Der Support für Windows XP läuft aus, d.h. es wird von Microsoft keine Updates mehr für Windows XP geben. Dadurch wird das Betriebssystem (noch) anfälliger für Viren und Angriffe von außen.
Das Betriebssystem ist zwar schon über 13 Jahre alt, aber für viele Nutzer erfüllt es immer noch seinen Zweck. Kein Wunder, dass immer noch 30% der Windows-Nutzer XP benutzen.
Aber wie groß ist die Gefahr wirklich? Steve Gibson sagt in seinem Podcast, dass man nicht in Panik verfallen soll, da mehrere Institutionen – wie auch das Land Niedersachsen – noch bei Windows XP bleiben. Er empfiehlt jedoch folgendes:

  • Office und andere Software auf jeden Fall aktuell halten
  • alle nicht benötigte Software löschen
  • Browser-Plugins NoScript und Ghostery verwenden, um die Angriffsmöglichkeiten über den Browser gering zu halten
  • aktuelle Anti-Viren-Software und Firewall benutzen

Und am Ende empfiehlt er, sich so langsam aber sicher nach einem neuen Betriebssystem umzusehen, das auf dem aktuellen Stand der Technik ist.
Hier empfiehlt Microsoft natürlich Windows 8. Viele Menschen mögen jedoch keine Kacheln und deshalb ist ein Windows 7 besser. Allerdings gibt es auch viele alte Rechner, unter denen weder Windows 8 noch Windows 7 funktionieren werden.
Wir empfehlen – nicht nur für alte Rechner – auf ein freies Betriebssystem umzusteigen. Die beste Lösung gerade für ältere Rechner (unter 1GB Arbeitsspeicher) ist Lubuntu. Es ist extra für Computer mit geringer Leistung optimiert und sieht sehr ähnlich wie Windows XP aus. Wenn euer Rechner mehr Leistung (über 1 GB Arbeitsspeicher) hat, probiert mal Linux Mint aus.
Offene Betriebssysteme sind in der Regel sicherer als kommerzielle Systeme, da sie besser kontrolliert werden können, weil der Code offen ist. Somit ist es für Angreifer schwieriger, in euren Computer einzudringen.
Wenn ihr Fragen beim Umstieg habt, helfen wir euch gerne.